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Am 11. Januar 1948 gründeten 32 junge Männer die Kolpingfamilie Sipplingen, damals auch teilweise Gesellenverein genannt. Erster Präses war Pfarrer Albert Götz. Aller Anfang war schwer, man traf sich beim Kolpingbruder Karl Biller, der das Gasthaus Seeblick bewirtschaftete. Es war das erste Heim und man fühlte sich dort wohl. Doch bereits ein Jahr später wurde die Wirtschaft verpachtet und die Kolpingfamilie musste ausziehen. Doch Pfarrer Götz hatte vorgesorgt am 18. Mai 1949 fand die erste Zusammenkunft im Gasthof Bahnhof dem heutigen Seehof statt Doch es blieb ein  Provisorium und Pfarrer Götz arbeitete im Stillen darauf hin eine eigene Begegnungsstätte zu haben. Leider erkrankte Pfarrer Götz und trat am 15. Oktober 1954 in den Ruhestand. Die Idee von eigenen Heim ruhte und der Verein hatte keine geistige Führung. Die Lücke füllten in den kommenden Wochen und Monaten zwei Vikare aus. Vikar Auer und Vikar Fischer brachten etwas jugendlichen Schwung in die Kolpingfamilie und in die Gemeinde. Dann kam von den Höhen des Schwarzwaldes ein neuer Pfarrer und die Frage stand im Raum, wie geht es mit der  Kolpingfamilie und einem eigenen Haus weiter. Aber Pfarrer Götz hatte in aller Stille 12.000 DM als Grundstock für ein eigenes Haus zusammen gespart. Eine großartige Leistung, zumal es die neue DM Währung erst seit fünf Jahren gab. Es war schnell klar, auch mit dem neuen Pfarrer Karl Stern wird die Arbeit der Kolpingfamilie weitergeführt. Pfarrer Stern schuf sofort Fakten und nahm die Planung eines neuen Pfarrheimes auf. Am 6. Mai 1954 fand der erste Spaten- stich auf dem Kirchplatz statt. 2700 freiwillige Arbeitsstunden wurden in der Folgezeit geleistet. Es waren insgesamt 53 Helfer, die den Bau vorantrieben, der überwiegende Teil von Mitgliedern der Kolpingfamilie. Obwohl es noch keine bautechnischen Hilfsmittel im heutigen Sinne gab und das meiste in einfacher Handarbeit geleistet werden musste, ging es zügig  voran. Bereits am 5. und 6. Dezember des gleichen Jahres konnte das Haus eingeweiht werden. Bei Kolping waren Bildung und Unterhaltung keine Gegensätze. Er sagte: „Was mir immer nötig ist, das ist die Freude, die rechte Fröhlichkeit, die aus einem frischen fröhlichen Glauben hervorgeht“. Dies umzusetzen, in das richtige Verhältnis innerhalb eines Programms, hat auch die Kolpingfamilie Sipplingen  Kolpingfamilie geprägt. Den Sinn des Lebens ansprechend zu vermitteln, war in den letzten sechs Jahrzehnten des Bestehens der Kolpingfamilie Sipplingen das Programm und eigentliches Ziel
Pfarrer Albert Götz
Pfarrer Karl Stern
Pfarrheim St. Josef  1954
Kolpingsfamilie      Sipplingen
(Kolpingheim)
(Text: Ernst Widenhorn)
Geschichte